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14.05.2010

©

Foto-Specials

Historien-
Spektakel
in Brobergen

Kinder
der Stille

Sommer-
theater

"Barbarische Komödien"

rund um die
Osterbrucher Mühle
Landkreis Cuxhaven

Fotografisch begleitet
am Samstag, den 14. August 2004

von
Hartmut Jungclaus

Text
Ute Jungclaus
z.T. in Anlehnung an
www.kultur-auf-dem-lande.de

Plakatmotiv © copyright: Mike Behrens, Hemmoor

Die
Osterbrucher Mühle
steht zwischen
Wiesen und Gräben
im Landkreis Cuxhaven
fast allein
auf weiter Flur.

Sie bildet die
reizvolle Kulisse
für das diesjährige
Kultur und
Theaterspektakel
unter freiem Himmel.

Ein Blick auf die Zuschauertribüne zeigt,
dass die 2. Theateraufführung am 14.08.2004 ausgebucht ist.

Kultur auf dem Lande e. V.
Ahrensflucht 18, 21787 Oberndorf

E-Mail: buero@kultur-auf-dem-lande.de
internet:
www.kultur-auf-dem-lande.de

"Kultur auf dem Lande"
ist ein junger Verein mit Sitz in
Oberndorf an der Oste
nahe Cuxhaven.
Er wurde im August 2001 gegründet
aus dem Bedürfnis heraus, die kulturelle
Situation in Sachen Kunst & Kultur
der Region zu verbessern.
Veranstaltungsschwerpunkt ist das Theater.

Petra Jäschke,
Mitbegründerin des Vereins,
bereitet das Publikum auf
2 unterhaltsame Stunden vor.

Don Quijote,
der Ritter von der traurigen Gestalt,
und sein Schildknappe Sancho Pansa
ziehen mit ihren witzigen Dialogen
einen roten Faden durch das Stück.

Dieses tragikomische Stück mit Musik und Gesang ist derb,
traurig, fröhlich, verrückt und aus dem vollen Leben gegriffen.
Rund 40 Laiendarsteller zwischen 11 und 67 Jahren wirken darin mit.

Zum Inhalt:
Ein autokratischer Großgrundbesitzer
spielt seine Macht gnadenlos gegen die
arme Dorfbevölkerung aus.

Recht und Gesetz haben für ihn keine Bedeutung.
Frauen sind für ihn reine Lustobjekte.
Als aber seine Ehefrau stirbt und
auch die Geliebte ihn verlässt,
setzt eine Veränderung bei ihm ein.
Nun bekommt er es jedoch mit seinen
raffgierigen Söhnen zu tun...

 Silbergesicht,
der Sohn des
Großgrundbesitzers
hat ein Auge auf die
schöne Ziehtochter
Sabelita geworfen...

Das Bühnenbild wechselt und das bedeutet in der freien Natur,
dass das Publikum ein wenig wandern muss...

Vorbei an der musikalischen Begleitung...

...wird jetzt vor der Scheune
der Mühle Platz genommen.
Hier spielen die Szenen im Dorf.
Dieses Wechselspiel
der Schauplätze wiederholt
sich noch einige Male.

Eine Besonderheit
gegenüber den bisherigen
Sommerprojekten
besteht darin, dass nun
auch mit Licht gearbeitet wird.
Die Anfangszeiten
werden so gewählt,
dass in der Pause
die Dunkelheit einbricht.

Der Pfarrer als
Moralapostel der Gemeinde,
der dem Glücksspiel zugetan ist
und mehr flucht als predigt,
ist der ärgste Gegner des

Montenegro-Clans.

Eine Glanzrolle!

Montenegros Sohn
“Silbergesicht”
liebt das lockere Leben
und leichte Mädchen.

Inzwischen ist es dunkel geworen um die Osterbrucher Mühle
und mit der künstlichen Beleuchtung ist die Digitalkamera an ihre Grenzen gekommen.
Vielleicht auch gut so, denn ein wenig Neugier auf das Stück soll erhalten bleiben.

Hinfahren lohnt sich!

Ein paar
Schnappschüsse ...

während des
Szenenwechsels...

und in der Pause
schliessen sich an.

Zuschauerlob!

Zu den vielen freiwilligen Helfern,
die an der Organisation beteilgt sind,
gehören auch diese beiden netten
Herren der Feuerwehr Osterbruch,
die die Kontrolle über den Parkplatz haben.

Das leibliche Wohl kommt
auch nicht zu kurz.
Auf dem Vorplatz der
Mühle ist für Getränke...

und passend zum Stück für
“Barbarische Würstchen” gesorgt!

Weiter Aufführungstermine:

Freitag 20. August 19:45 Uhr
Samstag 21. August 19:45 Uhr
Freitag 27. August 19:30 Uhr
Samstag 28. August 19:30 Uhr
Freitag 3. September 19:15 Uhr
Samstag 4. September 19:15 Uhr

Einlass und Bewirtung jeweils
eine Stunde vor Beginn

Rückblick
Romeo und Julia am Oberndorfer Deich
das "Gezeitendrama" 2002 in Oberndorf

50 Laienschauspieler
in Altkleider gehüllt,
eine Wanderbühne und
ein Publikum, das mit seinen
Klappstühlen mehrfach
umziehen  muss; und das
alles unter freiem Himmel
zwischen Oste und Kirche

Regisseur & Mitwirkender
Hartmut Behrens hat
bei der  Wortwahl seiner
Akteure dafür gesorgt,
dass die heutige
Umgangssprache nicht
zu kurz kommt.
Zum Glück...

Das Fazit dieser Premiere:
Man muss Shakespeare
nicht mögen, doch das
Oberndorfer
"Gezeitendrama"
musste man gern haben.
Theateraufführungen im Landkreis Cuxhaven haben immer etwas Besonderes

Diese Seite ist erstellt als Anerkennung und Kompliment an alle
Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helfer vom Verein
Kultur auf dem Lande e. V.

Die Oste - der stille Fluß
Historische Geschichten, Anekdoten, Erzählungen und
viele schöne Bilder rund um den stillen Fluss
wollen wir für alle Oste-Liebhaber sammeln und veröffentlichen
als Liebeserklärung an unseren Fluss!

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